Informationen rund um die Hilfsmittelzulassung

 

Grundsätzlich sind Hilfsmittel laut Definition des Sozialgesetzbuches V Gegenstände „die im Einzelfall erforderlich sind, um den Erfolg einer Krankenbehandlung zu sichern, einer drohenden Behinderung vorzubeugen oder eine Behinderung auszugleichen, soweit sie nicht als allgemeine Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens anzusehen sind.“ (§ 33 SGB V)

Durch das Hilfsmittelverzeichnis können sowohl Ärzte als auch Krankenkassen nachvollziehen, welche Produkte offiziell als medizinische Hilfsmittel zugelassen sind. Das Verzeichnis ist in 39 Produktgruppen gegliedert, aus denen sich, je nach Hilfsmittel, die ersten beiden Stellen der Hilfsmittelnummer ergeben, die jedem Produkt zugeteilt wird. Jede Produktgruppe (z.B. Gruppe 15 für Inkontinenzhilfen) hat bestimmte Qualitätsstandards und Anforderungen, die für die Aufnahme eines Hilfsmittels erfüllt sein müssen. Außerdem muss der Hersteller die Funktionstauglichkeit, die Sicherheit, die indikationsbezogenen Anforderungen und den medizinischen Nutzen nachweisen. Ob ein Produkt in das Hilfsmittelverzeichnis aufgenommen wird, entscheidet der GKV-Spitzenverband, nachdem der Medizinische Dienst eine medizinisch-technische Prüfung vorgenommen hat. Nachdem eine Entscheidung gefallen ist und das Produkt offiziell als Hilfsmittel gilt, wird es in das Hilfsmittelverzeichnis eingetragen und erhält eine zehnstellige Hilfsmittelnummer, wodurch es dem Arzt möglich ist, dem Patienten das Produkt im Rahmen der Leistungspflicht der gesetzlichen Krankenversicherung zu verordnen.

Hält der verordnende Arzt es für die individuelle Therapie des Patienten sinnvoll, ein bestimmtes medizinisches Hilfsmittel einzusetzen, kann er auf einem entsprechenden Vordruckmuster die zehnstellige Positionsnummer, die Anzahl und eine genaue Bezeichnung des Hilfsmittels angeben. Darüber hinaus ist eine Angabe der Diagnose und gegebenenfalls Hinweise über die Zweckbestimmung, die Art der Herstellung, das Material und Abmessungen erforderlich. Die zehnstellige Nummer bildet sich übrigens folgendermaßen:

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ELANEE Beckenbodentrainingshilfe Phase I aktiv

Unsere ELANEE Beckenboden-Trainingshilfen Phase I aktiv sind bereits in das Hilfsmittelverzeichnis aufgenommen. Beckenbodentraining mit ELANEE Beckenboden-Trainingshilfen Phase I aktiv hilft bei der Wahrnehmung des Beckenbodens und stärkt die geschwächte Beckenbodenmuskulatur. ELANEE Beckenboden-Trainingshilfen Phase I aktiv sind ein Set aus 4 tamponförmigen Konen mit unterschiedlichem Gewicht zum Einführen in die Scheide. Das Trainingsprinzip der Beckenboden-Trainingshilfen Phase I aktiv beruht auf dem Biofeedback-Prinzip (reflektorische Muskelkontraktion). Eine eingeführte Kone gleitet durch das Eigengewicht und die spezielle Form nach unten. Die Beckenbodenmuskulatur kontrahiert aktiv, um das Herausgleiten zu verhindern. Wiederholte Kontraktionen stärken die Beckenbodenmuskulatur und dadurch kann zunehmend die Muskulatur aktiv gesteuert werden. Lesen Sie hier mehr zu den ELANEE Beckenbodentrainingshilfen Phase I aktiv.

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ELANEE Brust-Ringe

Auch die ELANEE Brust-Ringe wurden vor kurzem in das Hilfsmittelverzeichnis aufgenommen. Sie sind neben den ärztlich-therapeutischen Anweisungen eine optimale Ergänzung, um die Brustwarzen durch Hohllagerung und gleichmäßigen Druckausgleich während der Wundheilung zu unterstützen. Die Birnenform der Brust-Ringe polstert die Brust ab und sorgt so für Schutz vor schmerzhaften Berührungen und Textilkontakt. Lesen Sie hier mehr zu den ELANEE Brust-Ringen.

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